Geschichte

der B&C Privatstiftung

2001 - 2004

Erwerb von Beteiligungen

Erwerb der Beteiligung an der Lenzing AG

Im Jahr 2001 erfolgt der Erwerb der Lenzing-Beteiligung (90,5 %) von der Bank Austria gegen weitere Substanz- genussrechte. Damit wurde per Ende 2001 das Volumen des B&C-Portfolios wertmäßig um 48 % gesteigert.

Zudem erwarb die B&C durch Kauf eine Mehrheitsbeteiligung an der ALWA, dem größten zusammen- hängenden Jagd- und Forstgut in Mitteleuropa.

Kauf von zusätzlichen 29 % an der Semperit AG Holding

Im Jahr 2003 erfolgte der Kauf von zusätzlichen 29 % an der Semperit AG Holding, womit die B&C über die Mehrheit an der Semperit (rund 54 %) verfügte. Damit war ein weiteres industrielles Standbein geschaffen.

Mit der Auflösung des Gewista/Affichache Joint Ventures mit der JCDecaux-Gruppe zieht sich die B&C im Jahr 2003 aus der Out-Door-Werbung zurück.

2004 verkauft die B&C ihre AUA-Aktien (7,59 %) in den Markt, da dort eine österreichische Mehrheit durch Syndikate abgesichert war.

2006

Veräußerung der Center Communications System GmbH

Im Jahr 2006 wurde die Center Communications System GmbH veräußert. Mit dieser Veräußerung erhielt die Center mit der EFKON AG einen österreichischen strategischen Eigentümer mit neuen Wachstumschancen für die Center.

2009 – 2010

Veräußerung von Nicht-Industrie-Beteiligungen

Die Veräußerung von Nicht-Industrie-Beteiligungen, von kleineren Industriebeteiligungen sowie sonstigem Vermögen zur Rückführung der Genussrechts- Ankaufsfinanzierungen wird vorbereitet.

Es erfolgt eine Neuausrichtung der Portfoliostrategie und Konzentration der B&C auf die großen Industrie- beteiligungen Lenzing und Semperit sowie die PORR.

2010 kommt es zur erfolgreiche Abschichtung nicht strategischer Beteiligungen durch Veräußerung an der ALWA, der Minderheitsbeteiligung an der Austria Email AG und der OEWAG Schmuckhandels GmbH, der Übertragung des 4,3%-Anteiles an der OeNB an die Republik Österreich sowie einem Management Buy Out der Hans Lurf GmbH und dem Verkauf des ehemaligen SAS Hotels samt dem Palais Henckel von Donnersmark.

2012

Erwerb eines Aktienpaketes der AMAG

Im Frühjahr 2012 erfolgt der Erwerb eines Aktienpaketes von 29,9 % an der oberösterreichischen AMAG Austria Metall AG und damit die Schaffung einer weiteren industriellen Kernbeteiligung der B&C-Gruppe.

Zudem werden die bis dahin von der B&C-Gruppe ver-
walteten Anteile an der PORR AG an die österreichische Bau-Investorengruppe Ortner-Strauss veräußert.

Somit ist es gelungen, eine nachhaltige österreichische Lösung für die PORR mit Bau- und Projektentwicklungs-
kompetenz zu finden.

April 2015

10 Jahre Houskapreis

Der Houskapreis, Österreichs größter privater Forschungsförderungspreis, wird im Jahr 2015 bereits
zum zehnten Mal vergeben.

Seit seiner Gründung wurden insgesamt rund 430 Forschungsprojekte eingereicht und in Summe fast 3,8 Millionen Euro Fördergelder durch die B&C Privatstiftung vergeben. Ein einzigartiges Engagement für Forschung und Innovation am Wirtschaftsstandort Österreich.

Filmischer Rückblick der Houskapreis-Gala 2015

2016

Der B&C Bildungspreis zum 15-jährigen Bestehen

Die B&C Privatstiftung hat anlässlich ihres 15-jährigen Bestehens den Bildungspreis für innovative Projekte und Lehrmethoden zur Forschungsvermittlung an österreichischen Bildungseinrichtungen ausgeschrieben. Dafür hat die B&C Privatstiftung in Summe 150.000 Euro für Preisgelder und Förderungen zur Verfügung gestellt. Aus insgesamt 113 Einreichungen wurden drei Gewinner ermittelt, die in Summe 30.000 Euro Preisgeld erhielten. Die Umsetzung der besten 20 Projekte an österreichischen Bildungseinrichtungen hat die B&C Privatstiftung mit insgesamt 120.000 Euro gefördert. Der Bildungspreis wurde am 18. Oktober 2016 in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung verliehen.

Zum Bildungspreis 2016

2017-2018

Erfolglose Versuche von Dritten, sich Einfluss und Begünstigtenrechte bei der B&C Privatstiftung zu verschaffen

Dieses Kapitel konnte Ende 2019 mit einer umfassenden Beendigungsvereinbarung mit UniCredit und UniCredit Bank Austria abgeschlossen werden, womit die UniCredit den Verzicht auf alle Begünstigtenrechte bekräftigte und absicherte sowie ihre Letztbegünstigtenstellung auf die von österreichischen Unternehmern etablierte Commitment Privatstiftung übertrug.

2000

Errichtung der B&C Privatstiftung

Gründung der B&C Privatstiftung, Erwerb wesentlicher Beteiligungen.

Im Jahr 2000 wurde die B&C Privatstiftung von der Bank Austria und Creditanstalt errichtet. Ab 2000 erwarb die frühere Beteiligungsholding der Privatstiftung, die B&C Holding (Vorgängerin der B&C Industrieholding GmbH), eine Reihe wesentlicher bankgeschäftsfremder Beteiligungen der beiden Stifterinnen. Als Gegenleistung erhielt die Bank-Austria-Gruppe Substanzgenussrechte, wodurch ihr der größte Teil der laufenden Erträge der B&C-Gruppe sowie des Substanzwertes zustand.

2005

Gründung des Houskapreises

Im Jahr 2005 wird der Houskapreis erstmalig von der B&C vergeben. Mit der Verleihung des Houskapreises fördert die B&C Privatstiftung wirtschaftsnahe Forschungsprojekte und drückt so ihre Wertschätzung für die hervorragende Forschungsarbeit aus, die in Österreich geleistet wird. Der Forschungspreis ist nach dem Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Dr. Wolfgang Houska benannt, der von 2000 bis 2005 Vorstandsmitglied der Stiftung war. Houska verstarb im Jahr 2005, nur wenige Monate vor der ersten Preisverleihung. Der Forschungspreis der B&C Privatstiftung soll als anerkannte wissensschaftliche Auszeichnung und auch als finanzieller Anreiz für Forscher dazu beitragen, das Umfeld für Innovation und Forschung in Österreich zu verbessern. Mit einer Dotierung von derzeit jährlich 500.000 Euro ist er der größte privat vergebene Forschungspreis in Österreich.

2008

Rückkauf der Genussrechte

Ende 2008 kauft die B&C Privatstiftung die Genussrechte von der UniCredit Bank Austria AG zurück. Gleichzeitig verzichtete die UniCredit auf die Begünstigtenstellung bei der B&C Privatstiftung, um die ungeschmälerte Verfolgung des Stiftungszwecks für die B&C Privatstiftung abzusichern. Alle Beteiligungen stehen nun auch wirtschaftlich im vollen Eigentum der B&C. Die Dividendenerträge verbleiben seither somit in der unabhängigen B&C-Gruppe und können stiftungszweckkonform reinvestiert werden. Mit dem Rückkauf der Genussrechte wird der Handlungsspielraum der B&C erheblich erweitert und für strukturelle und finanzielle Entwicklungsmöglichkeiten geöffnet.

Ausgenommen war der Kauf des Genussrechtes an der rein bauwirtschaftlichen PORR-Beteiligung, an der somit weiterhin bis 2012 ein Substanzgenussrecht der UniCredit Bank Austria AG bestand.

2011

Re-IPO der Lenzing; Auflösung des Joint Ventures mit Starwood

Im Jahr 2011 erfolgt der Re-IPO der Lenzing durch eine Kapitalerhöhung und dem Aktienverkauf über ein öffentliches Angebot von Lenzing-Aktien aus dem Bestand der B&C-Gruppe. Die Beteiligung der B&C-Gruppe sinkt von 90,5 % auf rund 67,6 %.

Auflösung des Joint Ventures mit Starwood

Zudem erfolgt eine Auflösung des Joint Ventures mit Starwood bei der Imperial Hotels Austria AG (mit den Hotels „Hotel Imperial“, Wien, „Hotel Bristol“, Wien, und „Goldener Hirsch“, Salzburg) sowie eine Veräußerung des Hotels Bristol an das österreichische Traditionsunternehmen Sacher.

Mit einem Teil des Erlöses aus diesen Transaktionen konnte die B&C-Gruppe die noch offenen Kreditverbindlichkeiten aus dem Genussrechtsrückkauf zur Gänze zurückführen, gleichzeitig wurde damit eine Besserungsverpflichtung ausgelöst, die laufend zu bedienen war und mittlerweile vollständig getilgt ist.

2013-2014

Aufstockung der Anteilshöhe an der AMAG

Im Jahr 2013 erfolgt der Erwerb der Kontrolle über die AMAG mit insgesamt 40,9 % Aktien und über Syndikate mit Mitaktionären.

2014 gelang die Aufstockung der Anteilshöhe an der AMAG Austria Metall AG auf 52,7 %.

Juni 2015

Verkauf Anteil an den Österreichischen Lotterien

Die B&C Gruppe verkauft ihren Anteil an der Österreichischen Lotterien GmbH (ÖLG) von durchgerechnet 7,94 % an Novomatic. Die B&C vollzieht diesen Schritt im Sinne ihrer langfristigen Portfoliostrategie und fokussiert sich damit weiter auf Beteiligungen an österreichischen Industrieunternehmen.

2017

Einrichtung des Generalsekretariats für Förderaktivitäten

Zur Umsetzung und Fortentwicklung von Förderaktivitäten im Sinne des Stiftungszwecks hat die B&C Privatstiftung am 1. Mai 2017 ein Generalsekretariat geschaffen. Mit der Leitung wurde Dr. Mariella Schurz betraut. Die Generalsekretärin vertritt die B&C Privatstiftung nach außen gegenüber öffentlichen Einrichtungen, Institutionen und Medien und ist in Abstimmung mit dem Stiftungsvorstand für die strategische Weiterentwicklung der Förderaktivitäten verantwortlich.

2019

Gründung der MEGA Bildungsstiftung

Im Jahr 2019 hat die B&C Privatstiftung gemeinsam mit der Berndorf Privatstiftung die R2B MEGA Bildungs-Privatstiftung ("MEGA Bildungsstiftung") gegründet. Damit bündeln beide Stiftungen ihre Ressourcen und Aktivitäten bei der Bildungsförderung, um gemeinsam Projekte schneller und effektiver umzusetzen. MEGA unterstützt innovative Bildungsinitiativen in den beiden Bereichen Chancen-Fairness und Wirtschaftskompetenz/Life-Skills. Ziel ist die Stärkung von alltagstauglichen Kompetenzen aller Kinder und Jugendlichen, um sie für ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten. Dafür wurde die MEGA Bildungsstiftung mit einem Startbudget von über fünf Millionen Euro ausgestattet. Die R2B MEGA Bildungs-Privatstiftung ist auf Dauer Begünstigte der B&C Privatstiftung.

2000

Errichtung der B&C Privatstiftung

Gründung der B&C Privatstiftung, Erwerb wesentlicher Beteiligungen.

Im Jahr 2000 wurde die B&C Privatstiftung von der Bank Austria und Creditanstalt errichtet. Ab 2000 erwarb die frühere Beteiligungsholding der Privatstiftung, die B&C Holding (Vorgängerin der B&C Industrieholding GmbH), eine Reihe wesentlicher bankgeschäftsfremder Beteiligungen der beiden Stifterinnen. Als Gegenleistung erhielt die Bank-Austria-Gruppe Substanzgenussrechte, wodurch ihr der größte Teil der laufenden Erträge der B&C-Gruppe sowie des Substanzwertes zustand.

2001 - 2004

Erwerb von Beteiligungen

Erwerb der Beteiligung an der Lenzing AG

Im Jahr 2001 erfolgt der Erwerb der Lenzing-Beteiligung (90,5 %) von der Bank Austria gegen weitere Substanz- genussrechte. Damit wurde per Ende 2001 das Volumen des B&C-Portfolios wertmäßig um 48 % gesteigert.

Zudem erwarb die B&C durch Kauf eine Mehrheitsbeteiligung an der ALWA, dem größten zusammen- hängenden Jagd- und Forstgut in Mitteleuropa.

Kauf von zusätzlichen 29 % an der Semperit AG Holding

Im Jahr 2003 erfolgte der Kauf von zusätzlichen 29 % an der Semperit AG Holding, womit die B&C über die Mehrheit an der Semperit (rund 54 %) verfügte. Damit war ein weiteres industrielles Standbein geschaffen.

Mit der Auflösung des Gewista/Affichache Joint Ventures mit der JCDecaux-Gruppe zieht sich die B&C im Jahr 2003 aus der Out-Door-Werbung zurück.

2004 verkauft die B&C ihre AUA-Aktien (7,59 %) in den Markt, da dort eine österreichische Mehrheit durch Syndikate abgesichert war.

2005

Gründung des Houskapreises

Im Jahr 2005 wird der Houskapreis erstmalig von der B&C vergeben. Mit der Verleihung des Houskapreises fördert die B&C Privatstiftung wirtschaftsnahe Forschungsprojekte und drückt so ihre Wertschätzung für die hervorragende Forschungsarbeit aus, die in Österreich geleistet wird. Der Forschungspreis ist nach dem Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Dr. Wolfgang Houska benannt, der von 2000 bis 2005 Vorstandsmitglied der Stiftung war. Houska verstarb im Jahr 2005, nur wenige Monate vor der ersten Preisverleihung. Der Forschungspreis der B&C Privatstiftung soll als anerkannte wissensschaftliche Auszeichnung und auch als finanzieller Anreiz für Forscher dazu beitragen, das Umfeld für Innovation und Forschung in Österreich zu verbessern. Mit einer Dotierung von derzeit jährlich 500.000 Euro ist er der größte privat vergebene Forschungspreis in Österreich.

2006

Veräußerung der Center Communications System GmbH

Im Jahr 2006 wurde die Center Communications System GmbH veräußert. Mit dieser Veräußerung erhielt die Center mit der EFKON AG einen österreichischen strategischen Eigentümer mit neuen Wachstumschancen für die Center.

2008

Rückkauf der Genussrechte

Ende 2008 kauft die B&C Privatstiftung die Genussrechte von der UniCredit Bank Austria AG zurück. Gleichzeitig verzichtete die UniCredit auf die Begünstigtenstellung bei der B&C Privatstiftung, um die ungeschmälerte Verfolgung des Stiftungszwecks für die B&C Privatstiftung abzusichern. Alle Beteiligungen stehen nun auch wirtschaftlich im vollen Eigentum der B&C. Die Dividendenerträge verbleiben seither somit in der unabhängigen B&C-Gruppe und können stiftungszweckkonform reinvestiert werden. Mit dem Rückkauf der Genussrechte wird der Handlungsspielraum der B&C erheblich erweitert und für strukturelle und finanzielle Entwicklungsmöglichkeiten geöffnet.

Ausgenommen war der Kauf des Genussrechtes an der rein bauwirtschaftlichen PORR-Beteiligung, an der somit weiterhin bis 2012 ein Substanzgenussrecht der UniCredit Bank Austria AG bestand.

2009 – 2010

Veräußerung von Nicht-Industrie-Beteiligungen

Die Veräußerung von Nicht-Industrie-Beteiligungen, von kleineren Industriebeteiligungen sowie sonstigem Vermögen zur Rückführung der Genussrechts- Ankaufsfinanzierungen wird vorbereitet.

Es erfolgt eine Neuausrichtung der Portfoliostrategie und Konzentration der B&C auf die großen Industrie- beteiligungen Lenzing und Semperit sowie die PORR.

2010 kommt es zur erfolgreiche Abschichtung nicht strategischer Beteiligungen durch Veräußerung an der ALWA, der Minderheitsbeteiligung an der Austria Email AG und der OEWAG Schmuckhandels GmbH, der Übertragung des 4,3%-Anteiles an der OeNB an die Republik Österreich sowie einem Management Buy Out der Hans Lurf GmbH und dem Verkauf des ehemaligen SAS Hotels samt dem Palais Henckel von Donnersmark.

2011

Re-IPO der Lenzing; Auflösung des Joint Ventures mit Starwood

Im Jahr 2011 erfolgt der Re-IPO der Lenzing durch eine Kapitalerhöhung und dem Aktienverkauf über ein öffentliches Angebot von Lenzing-Aktien aus dem Bestand der B&C-Gruppe. Die Beteiligung der B&C-Gruppe sinkt von 90,5 % auf rund 67,6 %.

Auflösung des Joint Ventures mit Starwood

Zudem erfolgt eine Auflösung des Joint Ventures mit Starwood bei der Imperial Hotels Austria AG (mit den Hotels „Hotel Imperial“, Wien, „Hotel Bristol“, Wien, und „Goldener Hirsch“, Salzburg) sowie eine Veräußerung des Hotels Bristol an das österreichische Traditionsunternehmen Sacher.

Mit einem Teil des Erlöses aus diesen Transaktionen konnte die B&C-Gruppe die noch offenen Kreditverbindlichkeiten aus dem Genussrechtsrückkauf zur Gänze zurückführen, gleichzeitig wurde damit eine Besserungsverpflichtung ausgelöst, die laufend zu bedienen war und mittlerweile vollständig getilgt ist.

2012

Erwerb eines Aktienpaketes der AMAG

Im Frühjahr 2012 erfolgt der Erwerb eines Aktienpaketes von 29,9 % an der oberösterreichischen AMAG Austria Metall AG und damit die Schaffung einer weiteren industriellen Kernbeteiligung der B&C-Gruppe.

Zudem werden die bis dahin von der B&C-Gruppe ver-
walteten Anteile an der PORR AG an die österreichische Bau-Investorengruppe Ortner-Strauss veräußert.

Somit ist es gelungen, eine nachhaltige österreichische Lösung für die PORR mit Bau- und Projektentwicklungs-
kompetenz zu finden.

2013-2014

Aufstockung der Anteilshöhe an der AMAG

Im Jahr 2013 erfolgt der Erwerb der Kontrolle über die AMAG mit insgesamt 40,9 % Aktien und über Syndikate mit Mitaktionären.

2014 gelang die Aufstockung der Anteilshöhe an der AMAG Austria Metall AG auf 52,7 %.

April 2015

10 Jahre Houskapreis

Der Houskapreis, Österreichs größter privater Forschungsförderungspreis, wird im Jahr 2015 bereits
zum zehnten Mal vergeben.

Seit seiner Gründung wurden insgesamt rund 430 Forschungsprojekte eingereicht und in Summe fast 3,8 Millionen Euro Fördergelder durch die B&C Privatstiftung vergeben. Ein einzigartiges Engagement für Forschung und Innovation am Wirtschaftsstandort Österreich.

Filmischer Rückblick der Houskapreis-Gala 2015

Juni 2015

Verkauf Anteil an den Österreichischen Lotterien

Die B&C Gruppe verkauft ihren Anteil an der Österreichischen Lotterien GmbH (ÖLG) von durchgerechnet 7,94 % an Novomatic. Die B&C vollzieht diesen Schritt im Sinne ihrer langfristigen Portfoliostrategie und fokussiert sich damit weiter auf Beteiligungen an österreichischen Industrieunternehmen.

2016

Der B&C Bildungspreis zum 15-jährigen Bestehen

Die B&C Privatstiftung hat anlässlich ihres 15-jährigen Bestehens den Bildungspreis für innovative Projekte und Lehrmethoden zur Forschungsvermittlung an österreichischen Bildungseinrichtungen ausgeschrieben. Dafür hat die B&C Privatstiftung in Summe 150.000 Euro für Preisgelder und Förderungen zur Verfügung gestellt. Aus insgesamt 113 Einreichungen wurden drei Gewinner ermittelt, die in Summe 30.000 Euro Preisgeld erhielten. Die Umsetzung der besten 20 Projekte an österreichischen Bildungseinrichtungen hat die B&C Privatstiftung mit insgesamt 120.000 Euro gefördert. Der Bildungspreis wurde am 18. Oktober 2016 in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung verliehen.

Zum Bildungspreis 2016

2017

Einrichtung des Generalsekretariats für Förderaktivitäten

Zur Umsetzung und Fortentwicklung von Förderaktivitäten im Sinne des Stiftungszwecks hat die B&C Privatstiftung am 1. Mai 2017 ein Generalsekretariat geschaffen. Mit der Leitung wurde Dr. Mariella Schurz betraut. Die Generalsekretärin vertritt die B&C Privatstiftung nach außen gegenüber öffentlichen Einrichtungen, Institutionen und Medien und ist in Abstimmung mit dem Stiftungsvorstand für die strategische Weiterentwicklung der Förderaktivitäten verantwortlich.

2017-2018

Erfolglose Versuche von Dritten, sich Einfluss und Begünstigtenrechte bei der B&C Privatstiftung zu verschaffen

Dieses Kapitel konnte Ende 2019 mit einer umfassenden Beendigungsvereinbarung mit UniCredit und UniCredit Bank Austria abgeschlossen werden, womit die UniCredit den Verzicht auf alle Begünstigtenrechte bekräftigte und absicherte sowie ihre Letztbegünstigtenstellung auf die von österreichischen Unternehmern etablierte Commitment Privatstiftung übertrug.

2019

Gründung der MEGA Bildungsstiftung

Im Jahr 2019 hat die B&C Privatstiftung gemeinsam mit der Berndorf Privatstiftung die R2B MEGA Bildungs-Privatstiftung ("MEGA Bildungsstiftung") gegründet. Damit bündeln beide Stiftungen ihre Ressourcen und Aktivitäten bei der Bildungsförderung, um gemeinsam Projekte schneller und effektiver umzusetzen. MEGA unterstützt innovative Bildungsinitiativen in den beiden Bereichen Chancen-Fairness und Wirtschaftskompetenz/Life-Skills. Ziel ist die Stärkung von alltagstauglichen Kompetenzen aller Kinder und Jugendlichen, um sie für ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten. Dafür wurde die MEGA Bildungsstiftung mit einem Startbudget von über fünf Millionen Euro ausgestattet. Die R2B MEGA Bildungs-Privatstiftung ist auf Dauer Begünstigte der B&C Privatstiftung.