2026 Nominierte für den Houskapreis

2. Platz: Menschliche Herzmodelle revolutionieren die Wirkstoffsuche

Houskapreis 2026: 2. Platz in der Kategorie „Hochschulforschung“

Hochschule: Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA), Wien
Projektleitung: Assist. Prof. Sasha Mendjan, PhD

 

Projektbeschreibung:

Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen sind weltweit die führende Todesursache, doch klassische Testsysteme bilden die komplexe menschliche Herzphysiologie nur unzureichend ab. Daher scheitern in Tiermodellen vielversprechende Wirkstoffe in der klinischen Anwendung am Menschen. Um dieses grundlegende Problem zu lösen, entwickelte Sasha Mendjan mit seinem Forschungsteam am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) sogenannte Cardioids, sich selbst organisierende dreidimensionale menschliche Herzorganoide. Sie ermöglichen erstmals die Untersuchung von kammerspezifischen Rhythmusstörungen, leitungsabhängigen Defekten und Fehlbildungen in einem rein humanen System und schaffen damit eine belastbare Grundlage für präzisere, patientennahe Therapieentwicklung.

Houskapreis 2026 - 2. Platz in der Kategorie Hochschulforschung für IMBA/ÖAW, v.l.n.r.: Erich Hampel (B&C), Tobias Ilmer (IMBA), Lavinia Ceci Ginistrelli (IMBA), Sasha Mendjan (IMBA), Stefan Jahnel (IMBA), Birgit Noggler (B&C), Foto: Alexander Müller
Houskapreis 2026 – 2. Platz in der Kategorie Hochschulforschung für IMBA/ÖAW, v.l.n.r.: Erich Hampel (B&C), Tobias Ilmer (IMBA), Lavinia Ceci Ginistrelli (IMBA), Sasha Mendjan (IMBA), Stefan Jahnel (IMBA), Birgit Noggler (B&C), ©Alexander Müller
IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie; Assist. Prof. Sasha Mendjan, PhD ©Gregor Hofbauer
Team von Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie ©Gregor Hofbauer