B&C Industrieholding

Summit Corner mit AMAG und B&C am Salzburg Summit 2021

Standortsicherung und globale Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation

Gerald Mayer, Yvonne Pirkner, Max Angermeier, Thomas Zimpfer
Salzburg Summit 2021: Breakout Session mit AMAG-CEO Gerald Mayer, Moderatorin Yvonne Pirkner, AMAG Arbeitnehmer-Stiftungsvorsitzenden Max Angermeier und B&C Industrieholding-Geschäftsführer Thomas Zimpfer

Mehr als 30 internationale Speaker tauschten sich beim zweiten „Salzburg Summit“ vom 22. bis 24. Juli 2021 rund um das Thema „A Commitment to Europe“ aus. Das Aufeinandertreffen von Old und New Economy sorgte für interessante und anregende Diskussionen. In einer gemeinsamen Breakout Session gewährten B&C Industrieholding-Geschäftsführer Thomas Zimpfer,  AMAG-CEO Gerald Mayer sowie der Vorsitzende der AMAG Arbeitnehmer Privatstiftung, Max Angermeier, Einblicke in Standort-relevante Innovationsstrategien. Yvonne Pirkner führte durch die Diskussion.

Innovation – ein langfristiger Prozess

Gerald Mayer betonte insbesondere die Notwendigkeit einer langfristigen Innovationsstrategie. Bereits vor mehr als zehn Jahren legte die AMAG den Innovationskurs fest, der mit einigen Anpassungen bis heute konsequent umgesetzt wird. Wichtige Eckpfeiler sind die Einführung moderner Technologien, qualifizierte Mitarbeiter:innen, Investitionen zur Umsetzung der Produktinnovationen und eine stabile Eigentümerstruktur. In den letzten zehn Jahren investierte AMAG über eine Milliarde Euro am Standort Ranshofen. Trotz Corona-Krise konnte das Unternehmen im letzten Jahr rund 30 Produktinnovationen hervorbringen.

Aktive Einbindung der Mitarbeiter

Ein Erfolgsmodell und stabilisierender Faktor des Aluminiumkonzerns ist die Beteiligung der Mitarbeiter:innen am Unternehmen in Form der AMAG Arbeitnehmer Privatstiftung. Stiftungsvorsitzender Max Angermeier sieht unternehmerisches Denken der Mitarbeiter:innen als Notwendigkeit und erfolgskritisches Element. Die Belegschaft ist im Innovationsprozess vor allem in der Umsetzung von Produktneuheiten gefordert. Mit dem strukturierten „kontinuierlichen Verbesserungsprozess“ (KVP) wird den Mitarbeiter:innen die Möglichkeit gegeben, aktiv Arbeitsabläufe mitzugestalten. Rund 10.000 bis 13.000 Verbesserungsvorschläge werden pro Jahr eingereicht. Angesichts des bestehenden Fachkräftemangels in der Region ist eine solide Mitarbeiter:innenbindung essenziell.

Förderungen, die einen Nutzen stiften

Thomas Zimpfer, Geschäftsführer der B&C Industrieholding, gab einen Überblick über die Aktivitäten der B&C-Gruppe zur Förderung des österreichischen Unternehmertums. Als Kernaktionärin der etablierten Industrieunternehmen AMAG, Lenzing und Semperit denkt die B&C langfristig und unterstützt Innovations- sowie Investitionsvorhaben, um einen erfolgreichen und stabilen Fortbestand in sehr herausfordernden Markt- und Wettbewerbsstrukturen zu ermöglichen. Die B&C investiert zudem seit 2016 in innovative B2B-Technologieunternehmen, um Unternehmen „von morgen“ auf ihrem Entwicklungsweg zu begleiten. Aktuell hält die B&C Direktbeteiligungen an acht dieser „IndustrialTech“-Wachstumsunternehmen. Mit weiteren Förderungen, beispielsweise im Bereich der angewandten Forschung oder Bildung, leistet die B&C weitere wichtige Beiträge, um den heimischen Industrie- und Wirtschaftsstandort zu unterstützen.

Wettbewerbsvorteile durch Nachhaltigkeit und Nischen-Strategie

Nachhaltigkeit und Recycling sind bereits seit vielen Jahren Bestandteile der AMAG-Innovationsstrategie. Das Recycling von Aluminium benötigt nur fünf Prozent der Energie, die zur Herstellung von Primäraluminium benötigt wird. Derzeit fokussiert die AMAG verstärkt auf die Einführung von alternativen Energiesystemen, um die Dekarbonisierung ihrer Produktionsprozesse voranzutreiben. Laut Gerald Mayer ist es essenziell, Nachhaltigkeit und Innovation kulturell im Unternehmen zu verankern. Neben der Nachhaltigkeit als Differenzierungsmerkmal sieht Thomas Zimpfer das Identifizieren und Ausschöpfen von Geschäftsnischen als wesentlichen Hebel für die B&C-Kernbeteiligungen, um am internationalen Markt erfolgreich zu bestehen. Nur durch Differenzierung ist es aus seiner Sicht möglich, dem harten Preis- und Kostenwettbewerb entgegenzutreten.

Salzburg Summit – Austausch über die Zukunft des Standorts Europa

Der Salzburg Summit dient als exklusive Plattform für den Austausch über die Zukunft des Standorts Europa, initiiert von Industriellenvereinigung und der Unternehmerin Gabriela Spiegelfeld. Technologische und wirtschaftliche Aspekte standen neben der geopolitischen Dimension im Mittelpunkt der Gespräche.

Fotos:

Weitere Eindrücke in der Fotogalerie

Wolfgang Hofer, Astrid Skala-Kuhmann, Thomas Zimpfer
Salzburg Summit 2021: B&C Stiftungsvorstand Wolfgang Hofer, B&C Industrieholding-Aufsichtsrätin Astrid Skala-Kuhmann, B&C Industrieholding-Geschäftsführer Thomas Zimpfer
Summit Corner mit AMAG und B&C
Salzburg Summit 2021: B&C und AMAG disktutierten über Innovation zur Standortsicherung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Partner des Salzburg Summit 2021
B&C war Partner des Salzburg Summits 2021
Salzburg Summit 2021 - Programm
Salzburg Summit 2021 – Programm