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Markus Fürst neuer Geschäftsführer Finanzen bei B&C Industrieholding

Markus Fürst
Markus Fürst, Mitglied der Geschäftsführung der B&C Industrieholding

Markus Fürst (44) ist mit 5. Oktober 2020 neues Mitglied der Geschäftsführung der B&C Industrieholding GmbH. Als Geschäftsführer für Finanzen löst er Patrick Prügger ab, der sich nach nunmehr zehn Jahren gänzlich seinen Aufsichtsratsfunktionen in der B&C-Gruppe widmen wird. Die B&C-Gruppe hält Mehrheitsbeteiligungen an den österreichischen Industrieunternehmen AMAG Austria Metall AG, Lenzing AG und Semperit AG Holding.

Als Geschäftsführer Finanzen der B&C Industrieholding verantwortet der promovierte Betriebswirt Markus Fürst die Bereiche Finanzen, Controlling und Steuern der B&C-Holdings und bringt seine Finanzexpertise im Beteiligungsmanagement der B&C-Beteiligungsunternehmen ein. Der aus Wien stammende Markus Fürst ist ein ausgewiesener Finanzexperte aus dem industriellen Umfeld. Fürst startete seine Karriere als Manager in den Bereichen Corporate Finance und Audit bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC. Seit 2005 war er in mehreren führenden Funktionen des internationalen Verpackungs- und Papierkonzerns Mondi tätig, unter anderem als Leiter für Strategie und Unternehmensentwicklung, Geschäftsführer der österreichischen und deutschen Release Liner-Standorte, Direktor für Sales & Business Development der Geschäftsbereiche Specialty Kraft Paper & Pulp sowie als Direktor für Finance & Business Development von Consumer Packaging. Zuletzt verantwortete er als Geschäftsführer das Papierbeschichtungs- und -veredelungs-Segment Release Liner mit sieben Produktionsstandorten auf drei verschiedenen Kontinenten.

Als Finanz-Geschäftsführer bildet Fürst gemeinsam mit Mariella Schurz, zuständig für Organisation und Kommunikation, sowie Thomas Zimpfer, verantwortlich für M&A-Aktivitäten, das Geschäftsführerteam der B&C Industrieholding. Der langjährige B&C-Finanzchef Patrick Prügger scheidet aus der Geschäftsleitung aus und widmet sich weiterhin seinen umfassenden Aufgaben als Aufsichtsratsmitglied bei den B&C-Kernbeteiligungen AMAG und Lenzing, wo er jeweils als Vorsitzender die Prüfungsausschüsse leitet.

Markus Fürst zu seiner neuen Aufgabe: „Der gesamten Wirtschaft stehen herausfordernde Zeiten bevor. Gemeinsam mit dem professionellen Team der B&C möchte ich die B&C-Beteiligungen bei dieser Herausforderung unterstützen und die weitere Entwicklung dieser Unternehmen, aber auch der B&C-Gruppe aktiv mitgestalten.“

Wolfgang Hofer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der B&C Industrieholding zur Bestellung des neuen Geschäftsführers: „Markus Fürst bringt essenzielle Erfahrungen aus dem internationalen, industriellen Umfeld mit, die für unsere global tätigen Kernbeteiligungen AMAG, Lenzing und Semperit unabdingbar sind. Mit seiner Expertise ist er die ideale Besetzung, um unsere Beteiligungen durch die Covid-19 bedingte Wirtschaftskrise zu begleiten und deren weitere Entwicklung zu unterstützen. Bei Patrick Prügger bedanken wir uns ausdrücklich für seine wertvolle Arbeit, die er in den rund zehn Jahren für die B&C geleistet hat. Wir freuen uns, dass er uns weiterhin mit seiner profunden Finanzexpertise im Aufsichtsrat unserer Kernbeteiligungen und als Berater erhalten bleibt.“

Über die B&C-Gruppe
Die B&C Privatstiftung (www.bcprivatstiftung.at) ist eine unabhängige Stiftung, die seit ihrer Gründung im Dezember 2000 das Ziel der Förderung des österreichischen Unternehmertums und des Wirtschaftsstandortes Österreich verfolgt. Über ihre Holdinggesellschaften (www.bcindustrieholding.at) nimmt die B&C die Aufgaben eines stabilen Kernaktionärs in österreichischen Industrieunternehmen wahr. Sie übt ihre Aktionärsrechte im Interesse des jeweiligen Unternehmens aus und gibt den Unternehmen damit langfristige Planungssicherheit und eine stabile Eigentümerstruktur. Die B&C-Gruppe hält derzeit 50 % plus 2 Aktien an der Lenzing AG, 54,2 % an der Semperit AG Holding und 52,7 % an der AMAG Austria Metall AG. Im Jahr 2019 erzielten diese börsennotierten Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von 4.012 Mio. Euro und beschäftigten gemeinsam mehr als 15.000 Mitarbeiter. Weiters hält die B&C eine Minderheitsbeteiligung an der VAMED AG in Höhe von 10 % und an Scope Ratings AG, der einzigen europäischen Ratingagentur. Mit der B&C Innovation Investments engagiert sich die B&C-Gruppe seit 2016 mit Investitionen in Technologie- Wachstumsunternehmen und hält in diesem Segment aktuell Beteiligungen an den Unternehmen Flightkeys (rd. 18 %), Kinexon (rd. 5 %), Citrine (rd. 5 %), Frequentis (rd. 10 %), TTTech (rd. 10 %) , klarx und Kreatize sowie an einem österreichischen Start-up-Fonds. 2019 gründete die B&C Privatstiftung gemeinsam mit der Berndorf Privatstiftung die MEGA Bildungsstiftung (www.megabildung.at) mit einer Dotierung von über fünf Millionen Euro. Die Stiftung setzt sich für Chancenfairness in der Bildung sowie den Ausbau der Wirtschaftskompetenz und Life Skills in Österreich ein.

Presse & News

B&C Privatstiftung: TU Graz und MacroArray Diagnostics gewinnen Houskapreis 2020

Houskapreis 2020 Gewinner
Gewinner des Houskapreises 2020: Harald Plank (2.v.r.), Christian Harwanegg (3.v.r.), Mariella Schurz (B&C 1.v.r.), Erich Hampel (B&C 4.v.r.)

Der Houskapreis der B&C Privatstiftung wurde am 24. September 2020 verliehen. Mit einer Dotierung von 500.000 Euro ist er der größte private Preis für anwendungsnahe Forschung. Damit zeichnet die B&C Privatstiftung jedes Jahr herausragende wirtschaftsnahe Forschungsleistungen in Österreich aus. In der Kategorie „Hochschulforschung“ gewinnt die Technische Universität Graz mit der Entwicklung des 3D-Nanodrucks. In der Kategorie „Forschung & Entwicklung in KMU“ erhält das Wiener Unternehmen MacroArray Diagnostics den österreichischen Forschungs-Oskar für seinen einzigartigen Allergietest „Allergy Explorer“. Beide Gewinner erhalten ein Preisgeld von je 150.000 Euro.

Österreichs beste Forschungsprojekte wurden am 24. September 2020 mit dem renommierten Houskapreis der B&C Privatstiftung ausgezeichnet. Aus insgesamt 60 Einreichungen wurden die Gewinnerprojekte für den 1. und 2. Platz in den Kategorien „Hochschulforschung“ und „Forschung & Entwicklung in KMU“ in einem zweistufigen Verfahren von hochkarätigen Fachexperten ermittelt. Der 3. Platz, der Publikumspreis, wurde heuer erstmals im Vorfeld mittels Online-Votings von der Öffentlichkeit entschieden und nicht – wie bisher – während der Houskapreis-Veranstaltung ermittelt. Die Preisverleihung fand heuer in stark reduziertem Rahmen statt und wurde erstmals öffentlich live gestreamt. Gastredner des traditionellen Houska-Talks war der international anerkannte Spitzenökonom Prof. Hans-Werner Sinn zum Thema „Green Deal – ‚Vision und die Whatever-it-takes‘-Wirklichkeit“.

Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der B&C Privatstiftung, überreichte die goldene Houskapreis-Statue: „Wissenschaft und Forschung sind nicht nur der Schlüssel für die Bewältigung der akuten Corona-Krise, sondern auch essenziell für den Wiederaufbau und die nachhaltige Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich. Dafür setzt sich die B&C Privatstiftung mit dem Forschungsförderungspreis ein. Ich gratuliere den Gewinnern des Houskapreises herzlich, sie stehen für exzellente Forschung und Innovationskraft, die unser Land vorwärtsbringen.“ Mariella Schurz, Generalsekretärin der B&C Privatstiftung, ergänzt: „Die aktuelle Pandemie beweist einmal mehr, und nun auf globaler Bühne, die enorme Bedeutung von Wissenschaft und Forschung. Neu ist, dass das erste Mal eine breite Allgemeinheit den Wert von Wissenschaft und Forschung zu schätzen gelernt hat. Und genau diese öffentliche Wertschätzung war und ist unser zentrales Anliegen, das wir mit dem Houskapreis auch verfolgen.“

1. Platz Hochschulforschung: Technische Universität Graz gewinnt Houskapreis für 3D-Nano-Printing

Aus den fünf nominierten Einreichungen in der Kategorie „Hochschulforschung“ holte Prof. DI Dr. Harald Plank vom Institut für Elektronenmikroskopie und Nanoanalytik der Technische Universität Graz mit dem Projekte „3D-Nanoprinting“ den Hauptpreis mit einem Preisgeld in Höhe von 150.000 Euro. Plank und sein Team entwickelten eine neuartige 3D-Nanodruck-Technologie, die sogenannte FEBID-Technologie (Focused Electron Beam Induced Deposition), zur Fertigung von komplexen, dreidimensionalen Objekten im Nanobereich. Diese neue Methode wird bereits in Rasterkraftmikroskopen von Industriepartnern eingesetzt und soll neue Anwendungsbereiche erschließen, die mit herkömmlichen 3D-Druckverfahren bisher nicht möglich waren. Projektleiter Harald Plank zur Auszeichnung: „Ausgangssituation dieser Entwicklung war eine ‚schräge‘ Idee, die bei einem Kaffee entstanden ist. Dass diese Vision nach sechs Jahren zu einer industriell relevanten Technologie und schließlich zu einer solchen Auszeichnung führt, erfüllt mich mit großem Stolz.“

1. Platz F&E in KMU: MacroArray Diagnostics holt Forschungspreis für Allergietest „Allergy Explorer“

In der Kategorie „Forschung & Entwicklung in KMU“ waren ebenfalls fünf Projekte nominiert. Hier konnte das Wiener Unternehmen MacroArray Diagnostics GmbH mit dem Projekt „Allergy Explorer – der Schlüssel zur Allergiediagnose“ die Fachbeiräte sowie die Jury überzeugen und das Preisgeld in der Höhe von 150.000 Euro gewinnen. Dr. Christian Harwanegg, Gründer und CEO von MacroArray Diagnostics freut sich über diese Auszeichnung: „Wir sind überglücklich über den Preis. Mit unserem zeit- und kosteneffizienten Allergietest möchten wir die großen Konzerne auch aufrütteln und vor allem für die Allergie-Patienten eine Erleichterung bei den Testungen schaffen.“ Harwanegg und sein Team entwickelten den Allergietest „Allergy Explorer“ – kurz ALEX genannt , der annähernd 100 Prozent aller global relevanten Allergene in einem einzigen Schritt bestimmen kann und somit mehrere Einzeltests ersetzt. Da für den Test nur ein Tropfen Blut notwendig ist, eignet sich diese wenig invasive Methode auch sehr gut für Kleinkinder.

 2. Platz für Österreichische Akademie der Wissenschaften Leoben und Kärntner Unternehmen Bitmovin

Den zweiten Platz des Houskapreises 2020 mit einem Preisgeld in Höhe von 60.000 Euro gewinnt Dr. Megan J. Cordill vom Erich-Schmid-Institut für Materialwissenschaft (ESI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Leoben, Steiermark, in der Kategorie „Hochschulforschung“ mit dem Projekt „Unzerbrechliche, flexible Elektronik“. In der Kategorie „Forschung & Entwicklung in KMU“ kann das Klagenfurter Unternehmen Bitmovin mit dem Projekt „PROMETHEUS – die Videostreaming-Infrastruktur der Zukunft“ den zweiten Platz für sich entscheiden.

3. Platz – Publikumspreis – für Technische Universität Wien und das steirische Unternehmen UrbanGold

Der Publikumspreis mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 20.000 Euro wurde heuer erstmals mittels Online-Votings von der Öffentlichkeit entschieden. In der Kategorie „Hochschulforschung“ gewinnt Projektleiter Univ.-Prof. DI Dr. Peter Ertl vom Institut für Angewandte Synthesechemie an der Technischen Universität Wien mit dem Projekt „Parkinson-on-a-Chip: Erfassung neurodegenerativer Prozesse in einem Mittelhirn-on-a- Chip-Modell“, in der Kategorie „Forschung & Entwicklung in KMU“ das Unternehmen UrbanGold GmbH aus Leoben mit dem Projekt „Effizientes und umweltverträgliches E-Schrott-Recycling“. Keines der insgesamt zehn nominierten Projektteams ging an diesem Abend leer aus, denn auch die übrigen Nominierten erhalten für ihre Forschungsarbeit ein Preisgeld in Höhe von je 10.000 Euro.

Prof. Hans-Werner Sinn: Green Deal – Vision und die ‚Whatever-it-takes‘-Wirklichkeit

„Die enormen Kosten von Corona sollten zu einer kritischen Prüfung der geplanten drastischen Umweltmaßnahmen des ‚Green Deals‘ führen“, forderte der Ökonom und ehemalige Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung Prof. Hans-Werner Sinn im Houska-Talk zum Thema „Green Deal – ‚Vision und die ‚Whatever-it-takes‘-Wirklichkeit“.  Damit aber die Energiewende gelingt, müsse die Wissenschaft gefördert werden, so der international höchst angesehene Volkswirt aus Deutschland.

Fotos und Videos:

  • Fotos zur Preisverleihung und zu den Preisträgern (Fotos: B&C/Alexandra Thomson) => hier
  • Fotos Houskapreis-Trophäe => hier
  • Videos zur Pressverleihung => hier
  • Videos zu den Forschungsprojekten => hier

Weitere Informationen:

  • Projektbeschreibungen der nominierten Einreichungen – hier
  • Houskapreis der B&C Privatstiftung: houskapreis.at

Rückfragehinweis:

B&C-Gruppe, Christiane Fuchs-Robetin, PR-Managerin, presse@bcholding.at, +43 1 53101 314

Über die Forschungsförderung der B&C Privatstiftung
Die B&C Privatstiftung setzt sich ihrem Stiftungszweck „Förderung des österreichischen Unternehmertums“ entsprechend für verbesserte finanzielle Grundlagen für Innovation und Forschung in Österreich ein. Seit 2006 verleiht die B&C Privatstiftung den Houskapreis. Mit einer Dotierung von 500.000 Euro ist er Österreichs größter Preis für anwendungsnahe Forschung.

Über die B&C-Gruppe
Die B&C Privatstiftung (www.bcprivatstiftung.at) ist eine unabhängige Stiftung, die seit ihrer Gründung im Dezember 2000 das Ziel der Förderung des österreichischen Unternehmertums und des Wirtschaftsstandortes Österreich verfolgt. Über ihre Holdinggesellschaften (www.bcindustrieholding.at) nimmt die B&C die Aufgaben eines stabilen Kernaktionärs in österreichischen Industrieunternehmen wahr. Sie übt ihre Aktionärsrechte im Interesse des jeweiligen Unternehmens aus und gibt den Unternehmen damit langfristige Planungssicherheit und eine stabile Eigentümerstruktur. Die B&C-Gruppe hält derzeit 50 % plus 2 Aktien an der Lenzing AG, 54,2 % an der Semperit AG Holding und 52,7 % an der AMAG Austria Metall AG. Im Jahr 2019 erzielten diese börsennotierten Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von 4.012 Mio. Euro und beschäftigten gemeinsam mehr als 15.000 Mitarbeiter. Weiters hält die B&C eine Minderheitsbeteiligung an der VAMED AG in Höhe von 10 % und an Scope Ratings AG, der einzigen europäischen Ratingagentur. Mit der B&C Innovation Investments engagiert sich die B&C-Gruppe seit 2016 mit Investitionen in Technologie- Wachstumsunternehmen und hält in diesem Segment aktuell Beteiligungen an den Unternehmen Flightkeys (rd. 18 %), Kinexon (rd. 5 %), Citrine (rd. 5 %), Frequentis (rd. 10 %), TTTech (rd. 10 %) , klarx und Kreatize sowie an einem österreichischen Start-up-Fonds. Im Juni 2019 gründete die B&C Privatstiftung gemeinsam mit der Berndorf Privatstiftung die MEGA Bildungsstiftung (www.megabildung.at) mit einer Dotierung von über fünf Millionen Euro. Die Stiftung setzt sich für Chancenfairness in der Bildung und für den Ausbau der Wirtschaftskompetenz und Life Skills in Österreich ein.

Presse & News

Houska-Talk mit Top-Ökonom Hans-Werner Sinn

Prof. Hans-Werner Sinn
© Romy Vinogradova

Online-Voting für Publikumspreis bis 20. September 2020 und Live-Streaming der Preisverleihung am 24. September 2020 auf www.houskapreis.at

Die B&C Privatstiftung hat den international angesehenen Ökonomen Hans-Werner Sinn zum Talk bei der Preisverleihung des Houskapreises am 24. September 2020 eingeladen, die heuer erstmals live gestreamt wird. Er wird über das wirtschaftspolitische Thema „Green Deal – Vision und die ‚Whatever it takes‘-Wirklichkeit“ sprechen. Mit dem Houskapreis zeichnet die B&C Privatstiftung herausragende Forschungsleistungen von Hochschulen und KMU aus. Mit einer Dotierung von insgesamt 500.000 ist er der größte Preis für anwendungsnahe Forschung in Österreich. Der Publikumspreis wird heuer erstmals mittels öffentlichen Online-Votings ermittelt. Die Abstimmung ist noch bis 20. September 2020, 24:00 Uhr, online auf www.houskapreis.at möglich.

Zum 15. Mal vergibt die B&C Privatstiftung den Houskapreis für anwendungsnahe Forschung. Ausgezeichnet werden herausragende Forschungsergebnisse und Innovationen, die den Industrie- und Wirtschaftsstandort Österreich langfristig stärken. Insgesamt wurden zehn wirtschaftsrelevante Forschungsprojekte aus Kärnten, Salzburg, Steiermark und Wien in den Kategorien „Hochschulforschung“ und „Forschung & Entwicklung in KMU“ für den Houskapreis 2020 nominiert. Die Gewinner der jeweiligen Kategorien werden im Rahmen einer festlichen Preisverleihung am 24. September 2020 ausgezeichnet. „Green Deal – Vision und die ‚Whatever it takes’-Wirklichkeit” ist der Titel des diesjährigen Houska-Talks mit dem aus Deutschland stammenden Wirtschaftswissenschafter Hans-Werner Sinn.

Mariella Schurz, Generalsekretärin der B&C Privatstiftung: „Wir freuen uns sehr, dass Prof. Sinn trotz der derzeitigen Ausnahmesituation in Wien bei der Verleihung unseres Houskapreises Gast des Houska-Talks sein wird. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er als Querdenker aktuelle Themen der Wirtschaftspolitik, wie eben auch das Konzept der Europäischen Kommission zur Reduzierung von CO2-Emissionen kritisch hinterfragt und Denkanstöße außerhalb des politischen Mainstreams gibt.“

Hans-Werner Sinn: Kritische Auseinandersetzung mit der Energiewende

Mit dem „Europäischen Grünen Deal“ (European Green Deal“) hat die Europäische Kommission eine Reihe von Maßnahmen vorgestellt, mit denen die CO2-Emissionen der Europäischen Union bis 2030 um 50 bis 55 Prozent reduziert werden sollen. Die EU-Mitgliedsstaaten sollen ihre Klimapläne entsprechend anpassen. Sinn setzt sich bei diesem Thema mit den wirtschaftlichen Auswirkungen auf globaler Ebene auseinander.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn war langjähriger Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung und ist emeritierter Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sinn gilt innerhalb der Volkswirtschaftslehre als Generalist und zählt zu den forschungsstärksten deutschsprachigen Ökonomen. Englisch- sowie deutschsprachige Medien haben ihn als einen der wichtigsten bzw. einflussreichsten Persönlichkeiten der Wirtschaft gelistet. Der Autor zahlreicher Fachbücher beschäftigte sich in den letzten Jahren vor allem mit der Eurokrise, der Europäischen Zentralbank, dem Brexit, mit Demographie und Migration sowie mit grüner Energie.

Online-Voting für den Publikumspreis bis 20. September 2020

Erstmals entscheidet heuer die Öffentlichkeit über den 3. Platz des Houskapreises, den Publikumspreis. Jeder Interessierte ist aufgerufen, seinen Favoriten für den Publikumspreis des Houskapreises zu wählen. Für das Voting stehen alle für den Forschungspreis der B&C Privatstiftung nominierten Forschungsprojekte zur Auswahl. In den beiden Kategorien „Hochschulforschung“ und „Forschung & Entwicklung in KMU“ erhält jeweils jenes Projekt den Publikumspreis, das die meisten Stimmen erhalten hat und nicht bereits von den Fachbeiräten und der Jury mit dem 1. oder 2. Platz bedacht ist. Die Abstimmung für den Publikumspreis ist bis 20. September 2020, 24:00 Uhr, online auf www.houskapreis.at möglich. Die Teilnehmer am Voting haben die Chance, eine von zwei Eintrittskarten für die festliche Preisverleihung am 24. September 2020 zu gewinnen. Die Sieger des Houskapreises 2020 – so auch des Publikumspreises – werden im Rahmen der festlichen Preisverleihung bekannt gegeben.

Preisverleihung per Live-Stream auf www.houskapreis.at

Die Houskapreis-Veranstaltung wird aufgrund der bestehenden Covdi-19-Situation vor einem eingeschränkten Publikum stattfinden, um die Sicherheit gewährleisten zu können. Per Live-Stream wird die Preisverleihung für ein größeres Publikum übertragen: Donnerstag, 24. September 2020, Start 18:40 Uhr – Informationen auf www.houskapreis.at und YouTube.

Weitere Informationen:
• Online-Voting des Houskapreises – hier
• Projektbeschreibungen der nominierten Einreichungen – hier
• Houskapreis der B&C Privatstiftung: www.houskapreis.at
• Fotodownload der Houskapreis-Trophäe unter Pressebilder – hier

Rückfragehinweis:
B&C-Gruppe, Christiane Fuchs-Robetin, PR-Managerin, presse@bcholding.at, +43 1 53101 314

Über die Forschungsförderung der B&C Privatstiftung
Die B&C Privatstiftung setzt sich ihrem Stiftungszweck „Förderung des österreichischen Unternehmertums“ entsprechend für verbesserte finanzielle Grundlagen für Innovation und Forschung in Österreich ein. Seit 2006 verleiht die B&C Privatstiftung den Houskapreis. Mit einer Dotierung von 500.000 Euro ist er Österreichs größter Preis für anwendungsnahe Forschung.

Über die B&C-Gruppe
Die B&C Privatstiftung (www.bcprivatstiftung.at) ist eine unabhängige Stiftung, die seit ihrer Gründung im Dezember 2000 das Ziel der Förderung des österreichischen Unternehmertums und des Wirtschaftsstandortes Österreich verfolgt. Über ihre Holdinggesellschaften (www.bcindustrieholding.at) nimmt die B&C die Aufgaben eines stabilen Kernaktionärs in österreichischen Industrieunternehmen wahr. Sie übt ihre Aktionärsrechte im Interesse des jeweiligen Unternehmens aus und gibt den Unternehmen damit langfristige Planungssicherheit und eine stabile Eigentümerstruktur. Die B&C-Gruppe hält derzeit 50 % plus 2 Aktien an der Lenzing AG, 54,2 % an der Semperit AG Holding und 52,7 % an der AMAG Austria Metall AG. Im Jahr 2019 erzielten diese börsennotierten Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von 4.012 Mio. Euro und beschäftigten gemeinsam mehr als 15.000 Mitarbeiter. Weiters hält die B&C eine Minderheitsbeteiligung an der VAMED AG in Höhe von 10 % und an Scope Ratings AG, der einzigen europäischen Ratingagentur. Mit der B&C Innovation Investments engagiert sich die B&C-Gruppe seit 2016 mit Investitionen in Technologie- Wachstumsunternehmen und hält in diesem Segment aktuell Beteiligungen an den Unternehmen Flightkeys (rd. 18 %), Kinexon (rd. 5 %), Citrine (rd. 5 %), Frequentis (rd. 10 %), TTTech (rd. 10 %) , klarx und Kreatize sowie an einem österreichischen Start-up-Fonds. Im Juni 2019 gründete die B&C Privatstiftung gemeinsam mit der Berndorf Privatstiftung die MEGA Bildungsstiftung (www.megabildung.at) mit einer Dotierung von über fünf Millionen Euro. Die Stiftung setzt sich für Chancenfairness in der Bildung und für den Ausbau der Wirtschaftskompetenz und Life Skills in Österreich ein.

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Houskapreis 2020: Online-Voting für Publikumspreis gestartet

Für den 3. Platz bis 20. September 2020 auf www.houskapreis.at abstimmen und 2×1 Eintrittskarte für die Preisverleihung gewinnen

Statue des Houskapreises der B&C Privatstiftung
Houskapreis-Statue, © Georg Wilke

Erstmals wird im heurigen 15. Jubiläumsjahr des Houskapreises der B&C Privatstiftung der 3. Platz, der Publikumspreis, mittels öffentlichen Online-Votings ermittelt. Für die Abstimmung stehen alle nominierten Forschungsprojekte – je fünf in den Kategorien „Hochschulforschung“ und „Forschung & Entwicklung in KMU“ – zur Auswahl. Darunter befinden sich Einreichungen aus den Bundesländern Kärnten, Salzburg, Steiermark und Wien. Das Voting ist ab sofort bis 20. September 2020, 24:00 Uhr, online auf www.houskapreis.at möglich. Unter allen Teilnehmern wird zweimal ein Ticket für die exklusive Preisverleihung am 24. September 2020 in Wien verlost. Mit einer Dotierung von insgesamt 500.000 Euro ist der Houskapreis der B&C Privatstiftung Österreichs größter privater Preis für anwendungsnahe Forschung.

Der Houskapreis wurde im Jahr 2005 von der B&C Privatstiftung ins Leben gerufen, um die finanziellen Grundlagen für Innovation und Forschung in Österreich zu verbessern und den Wirtschaftsstandort Österreich nachhaltig zu stärken. Damit folgt die B&C ihrem Stiftungszweck, österreichisches Unternehmertum zu fördern. Mit dem Online-Voting kann nun erstmals die breite Öffentlichkeit den 3. Platz des etablierten Forschungspreises mitentscheiden, der mit einem Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro pro Kategorie ausgestattet ist.

Mariella Schurz, Generalsekretärin der B&C Privatstiftung: „Die Corona-Pandemie zeigt einmal mehr und nun auf globaler Bühne die enorme Bedeutung von Wissenschaft und Forschung. Einige Houskapreisträger sind aktiv an der Erforschung des Virus beteiligt bzw. arbeiten an Lösungen zur Eindämmung der Pandemie. Uns ist es auch und gerade unter den geänderten Umständen ein großes Anliegen, Forscherinnen und Forscher für ihre herausragenden Leistungen am 24. September im Rahmen einer Verleihung auszuzeichnen.  Der Publikumspreis, der bisher während der Houskapreis-Veranstaltung per Live-Voting ermittelt wurde, wird heuer bereits im Vorfeld über eine Online-Abstimmung gewählt. Damit möchten wir die breite Öffentlichkeit in unseren Forschungspreis miteinbeziehen und das Interesse für Wissenschaft und Forschung wecken.“

Voten und Eintrittskarte für die Preisverleihung gewinnen

Jeder Interessierte ist aufgerufen, seinen Favoriten für den 3. Platz des Houskapreises zu wählen. Für das Voting stehen alle für den Forschungspreis der B&C Privatstiftung nominierten Forschungsprojekte zur Auswahl. In den beiden Kategorien „Hochschulforschung“ und „Forschung & Entwicklung in KMU“ erhält jeweils jenes Projekt den Publikumspreis, das die meisten Stimmen erhalten hat und nicht bereits von den Fachbeiräten und der Jury mit dem 1. oder 2. Platz bedacht ist. Die Abstimmung für den Publikumspreis ist bis 20. September 2020, 24:00 Uhr, online auf www.houskapreis.at möglich. Die Teilnehmer am Voting haben die Chance, eine von zwei Eintrittskarten für die festliche Preisverleihung am 24. September zu gewinnen.

Forschungsprojekte aus Kärnten, Salzburg, Steiermark und Wien für den Houskapreis nominiert

Hochrangig besetzte Fachbeiräte und eine anerkannte Jury wählten je fünf Projekte in den Kategorien „Hochschulforschung“ und „Forschung & Entwicklung in KMU“ in einem zweistufigen Verfahren aus. In der Kategorie für Hochschulforschung sind je zwei Einreichungen aus der Steiermark und Wien sowie eine aus Salzburg nominiert, in der Kategorie für Forschungsleistungen von KMU stammen je zwei der fünf nominierten Projekte ebenfalls aus der Steiermark und Wien sowie eines aus Kärnten. Mit einer Dotierung von insgesamt 500.000 Euro ist der Houskapreis der größte private Preis für angewandte Forschung in Österreich: Die Erstplatzierten erhalten ein Preisgeld von jeweils 150.000 Euro, die Zweitplatzierten je 60.000 Euro und die Drittplatzierten, die nun erstmals mittels öffentlichen Online-Votings bestimmt werden, je 20.000 Euro. Die übrigen Nominierten erwartet immerhin noch ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro.

 Verleihung des Houskapreises am 24. September 2020

Die Gewinner des Houskapreises 2020 – so auch des Publikumspreises – werden im Rahmen der festlichen Preisverleihung bekannt gegeben. Um die Gesundheit nicht zu gefährden, wird die Veranstaltung situationsbedingt gestaltet sein. „Mit dem Houskapreis möchten wir auch und gerade jetzt unsere Wertschätzung für die herausragenden Forschungsleistungen ausdrücken und Spitzenforscherinnen und -forscher vor den Vorhang holen“, so B&C-Generalsekretärin Schurz.

Über die Forschungsförderung der B&C Privatstiftung

Die B&C Privatstiftung setzt sich ihrem Stiftungszweck „Förderung des österreichischen Unternehmertums“ entsprechend auch für verbesserte finanzielle Grundlagen für Innovation und Forschung in Österreich ein. Seit 2006 verleiht die B&C Privatstiftung den Houskapreis. Mit einer Dotierung von 500.000 Euro ist er Österreichs größter Preis für anwendungsnahe Forschung.

Über die B&C-Gruppe

Die B&C Privatstiftung (www.bcprivatstiftung.at) ist eine unabhängige Stiftung, die seit ihrer Gründung im Dezember 2000 das Ziel der Förderung des österreichischen Unternehmertums und des Wirtschaftsstandortes Österreich verfolgt. Über ihre Holdinggesellschaften (www.bcindustrieholding.at) nimmt die B&C die Aufgaben eines stabilen Kernaktionärs in österreichischen Industrieunternehmen wahr. Sie übt ihre Aktionärsrechte im Interesse des jeweiligen Unternehmens aus und gibt den Unternehmen damit langfristige Planungssicherheit und eine stabile Eigentümerstruktur. Die B&C-Gruppe hält derzeit 50 % plus 2 Aktien an der Lenzing AG, 54,2 % an der Semperit AG Holding und 52,7 % an der AMAG Austria Metall AG. Im Jahr 2019 erzielten diese börsennotierten Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von 4.012 Mio. Euro und beschäftigten gemeinsam mehr als 15.000 Mitarbeiter. Weiters hält die B&C eine Minderheitsbeteiligung an der VAMED AG in Höhe von 10 % und an Scope Ratings AG, der einzigen europäischen Ratingagentur. Mit der B&C Innovation Investments engagiert sich die B&C-Gruppe seit 2016 mit Investitionen in Technologie- Wachstumsunternehmen und hält in diesem Segment aktuell Beteiligungen an den Unternehmen Flightkeys (rd. 18 %), Kinexon (rd. 5 %), Citrine (rd. 5 %), Frequentis (rd. 10 %), TTTech (rd. 10 %) , klarx und Kreatize sowie an einem österreichischen Start-up-Fonds. Im Juni 2019 gründete die B&C Privatstiftung gemeinsam mit der Berndorf Privatstiftung die MEGA Bildungsstiftung (www.megabildung.at) mit einer Dotierung von über fünf Millionen Euro. Die Stiftung setzt sich für Chancenfairness in der Bildung und für den Ausbau der Wirtschaftskompetenz und Life Skills in Österreich ein.

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B&C Expertentalk: IndustrialTech – Die große Chance für Österreichs Wirtschaft


v.l..n.r.: Georg Kopetz (TTTech Autro), Thomas Zimpfer (B&C), Christoph Boschan (Wiener Börse), Denise Nehrer (oe24.TV) (c)B&C Industrieholding

Die Stärkung des Kapitalmarktes und des Wirtschaftsstandortes Österreich nach dem Covid-19-Shutdown ist nun wichtiger denn je.Die gemeinsame Studie von B&C und McKinsey „Perspective on Austrian Capital Market“ zeigt insbesondere auf, dass Defizite des österreichischen Kapitalmarktes in der vorbörslichen Mittelstands- und Wachstumsfinanzierung bestehen. Während die Finanzierungskapazitäten des heimischen Kapitalmarktes im sogenannten Pre-Seed- und Seed-Bereich hoch sind, fehlt bei wachstumsstarken Unternehmen die entsprechende Infrastruktur und Anschlussfinanzierung. Das führt dazu, dass zahlreiche heimische Unternehmen unter ihren Wachstumsmöglichkeiten bleiben und es wenige Börsengänge gibt.

Die B&C-Gruppe sieht insbesondere das IndustrialTech-Segment als Chance für den Wirtschaftsstandort Österreich. Ein Leuchtturmunternehmen im IndustrialTech-Bereich ist das Wiener Technologieunternehmen TTTech. Das Unternehmen steht vor dem Sprung von der Technologieführerschaft zur Marktführerschaft und hat den Börsengang von TTTech Auto als mittelfristiges Ziel.

Thomas Zimpfer: „IndustrialTech bezieht sich auf jene Unternehmen, die sich auf die Anwendung digitaler Spitzen-Technologien auf industrielle Prozesse und Produkte fokussieren und damit die künftige Güterproduktion und Rohstoffgewinnung verändern. Wir sind überzeugt, dass IndustrialTech tief in Österreich verwurzelt und damit ein starker Motor der Wirtschaft ist. Durch die Verbindung von industriellem Know-how mit Technologiekompetenz haben diese Unternehmen ein starkes Wachstums- und Wertsteigerungspotenzial.“

Wie der Kapitalmarkt funktioniert, warum und wie Anleger langfristig davon profitieren können und welche Chancen IndustrialTech für Österreich bietet, diskutierten Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse, Georg Kopetz, CEO der TTTech Auto, und Thomas Zimpfer, Geschäftsführer der B&C Industrieholding und B&C Innovation Investments im oe24-Expertentalk der B&C Privatstiftung – hier nachzusehen!

Weitere Informationen

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Houskapreis der B&C Privatstiftung: Rolf Breinbauer neu im Fachbeirat

International renommierter Chemiker folgt Dirk Trauner im Fachbeirat für Hochschulforschung nach.

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.rer.nat.Rolf Breinbauer neuer Fachbeirat des Houskapreises, ©TU Graz

Der Houskapreis der B&C Privatstiftung ist mit einer Dotierung von insgesamt 500.000 Euro Österreichs größter privater Preis für anwendungsnahe Forschung. Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgt durch renommierte, international anerkannte Experten. In der Kategorie „Hochschulforschung“ folgt nun im Fachbeirat Rolf Breinbauer, Universitätsprofessor am Institut für Organische Chemie an der TU Graz, Dirk Trauner nach, der sich voll und ganz seiner Professur für Chemie und Neurowissenschaften an der New York University widmet. Rolf Breinbauer leitet das Institut für Organische Chemie an der TU Graz und befasst sich in seiner Forschungstätigkeit speziell mit der Entwicklung von Medikamenten. Der international anerkannte Chemiker, der unter anderem als Postdoktorand an der renommierten Harvard-Universität forschte, wird als Mitglied des Fachbeirats in der Kategorie „Hochschulforschung“ die Bewertung von universitären Projekten für den Houskapreis unterstützen.

Mariella Schurz, Generalsekretärin der B&C Privatstiftung: „Wir freuen uns sehr, Rolf Breinbauer für den Fachbeirat gewonnen zu haben. Er genießt in wissenschaftlichen Kreisen einen exzellenten Ruf und ist international bestens vernetzt. Durch sein Fachgebiet und seine Erfahrung ist er die ideale Ergänzung für den Beirat, der die Einreichungen von Hochschulen bewertet. An dieser Stelle möchte ich Dirk Trauner unseren besonderen Dank aussprechen, er hat den Houskapreis viele Jahre mit großem Engagement unterstützt und dazu beigetragen, dass Projekte mit hohem wissenschaftlichen Qualitätsstandard ausgezeichnet werden konnten. Wir sind ihm sehr verbunden und wünschen ihm alles Gute.“

Zweistufiges Verfahren führt zum Gewinner

Die Bewertung der eingereichten Projekte für den Houskapreis erfolgt zweistufig durch international anerkannte Experten. In der ersten Stufe werden die Einreichungen von den Fachbeiräten überprüft, bewertet und ausgewählt. Den Fachbeirat „Hochschulforschung“ bilden Michael Obersteiner, Martin Payer, Eva Schernhammer und – beginnend mit der Ausschreibung zum Houskapreis 2021 – Rolf Breinbauer. Der Fachbeirat „Forschung & Entwicklung in KMU“ setzt sich aus Klaus Fronius, Mariana Karepova, Markus Mitteregger und Sonja Sheikh zusammen. In der zweiten Stufe des Evaluierungsprozesses überprüft eine mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft besetzte Jury den Reihungsvorschlag der Fachbeiräte. Der Jury gehören Markus Hengstschläger, Sabine Herlitschka, Anke Kaysser-Pyzalla, Regina Prehofer, Alexander Schwartz und Peter Skalicky an.

Houskapreis 2020: 15 Jahre Houskapreis – Nominierte stehen fest

Der Houskapreis findet heuer bereits zum 15. Mal statt. Für die beiden Kategorien „Hochschulforschung“ und „Forschung & Entwicklung in KMU“ wurden je fünf nominierte Projekte für den Houskapreis 2020 bekannt gegeben. Darunter befinden sich Einreichungen aus den Bundesländern Kärnten, Salzburg, Steiermark und Wien. Die Gewinner werden am 24. September 2020 prämiert. (Informationen zu den nominierten Projekten siehe hier). Die Erstplatzierten erhalten ein Preisgeld von jeweils 150.000 Euro. Zusätzlich werden pro Kategorie jeweils ein 2. und 3. Platz vergeben: Die Zweitplatzierten erhalten je 60.000 Euro, die Drittplatzierten werden vom Publikum bestimmt und erhalten je 20.000 Euro. Den übrigen Nominierten winkt ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro.

Weitere Informationen:

  • Projektbeschreibungen der nominierten Einreichungen – hier
  • Houskapreis der B&C Privatstiftung – houskapreis.at
  • Fotodownload der Houskapreis-Trophäe – hier

Über die Forschungsförderung der B&C Privatstiftung

Die B&C Privatstiftung setzt sich ihrem Stiftungszweck „Förderung des österreichischen Unternehmertums“ entsprechend auch für verbesserte finanzielle Grundlagen für Innovation und Forschung in Österreich ein. Seit 2006 verleiht die B&C Privatstiftung den Houskapreis. Mit einer Dotierung von 500.000 Euro ist der Houskapreis Österreichs größter Preis für anwendungsnahe Forschung.

Über die B&C-Gruppe

Die B&C Privatstiftung (www.bcprivatstiftung.at) ist eine unabhängige Stiftung, die seit ihrer Gründung im Dezember 2000 das Ziel der Forderung des österreichischen Unternehmertums und des Wirtschaftsstandortes Österreich verfolgt. Über ihre Holdinggesellschaften (www.bcholding.at) nimmt die B&C die Aufgaben eines stabilen Kernaktionärs in österreichischen Industrieunternehmen wahr. Sie übt ihre Aktionärsrechte im Interesse des jeweiligen Unternehmens aus und gibt den Unternehmen damit langfristige Planungssicherheit und eine stabile Eigentümerstruktur. Die B&C-Gruppe hält derzeit 50 % plus 2 Aktien an der Lenzing AG, 54,2 % an der Semperit AG und 52,7 % an der AMAG Austria Metall AG. Im Jahr 2019 erzielten diese börsennotierten Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von 4.012 Mio. Euro und beschäftigten gemeinsam rund 15.800 Mitarbeiter. Weiters hält die B&C eine Minderheitsbeteiligung an der VAMED AG in Höhe von 10 %. Mit der B&C Innovation Investments engagiert sich die B&C-Gruppe seit 2016 mit Investitionen in Technologie- Wachstumsunternehmen und hält in diesem Segment aktuell Beteiligungen an den Unternehmen Flightkeys (rd. 18 %), Kinexon (rd. 5 %), Citrine (rd. 5 %), Frequentis (rd. 10 %), TTTech (rd. 10 %) , klarx und KREATIZE sowie an einem österreichischen Start-up-Fonds. Im Juni 2019 gründete die B&C Privatstiftung gemeinsam mit der Berndorf Privatstiftung die MEGA Bildungsstiftung (www.megabildung.at) mit einer Dotierung von über fünf Millionen Euro. Die Stiftung setzt sich für Chancenfairness in der Bildung und für den Ausbau der allgemeinen Wirtschaftskompetenz und Life Skills der Österreicherinnen und Österreicher ein.

Presse & News

B&C investiert gemeinsam mit Martin Ohneberg in KREATIZE und setzt auf digitale Einkaufsoptimierung

KREATIZE verbessert Beschaffungsprozesse für heimische Industrieunternehmen und unterstützt damit das rasche Hochfahren von Produktionen in COVID-19-Zeiten

KREATIZE: Thomas Hoffmeister (CCO), Simon Tüchelmann (CEO), Daniel A. Garcia Rodriguez (CTO), (c) KREATIZE
KREATIZE: Thomas Hoffmeister (CCO), Simon Tüchelmann (CEO), Daniel A. Garcia Rodriguez (CTO), (c) KREATIZE

Die B2B-Plattform von KREATIZE ermöglicht Industrie-, speziell Maschinenbauunternehmen, den kompletten Prozess von der Bestellung bis zur Lieferung von Industriebauteilen unkompliziert, zeiteffizient und kostenoptimiert abzuwickeln. Die B&C Innovation Investments (BCII) und der Industrielle Martin Ohneberg haben gemeinsam einen mittleren einstelligen Millionenbetrag zwecks Wachstumsfinanzierung in das in Berlin ansässige und in Europa tätige Unternehmen investiert. Ziele sind, den österreichischen Markt zu erschließen und Marktführer in Europa zu werden. Die B&C-Gruppe ist als Mehrheitsaktionärin von Lenzing, AMAG und Semperit Österreichs größte unabhängige Industrieholding. Über die BCII investiert B&C in Technologie- und Wachstumsunternehmen, die der etablierten Industrie Mehrwerte bieten.

Die Beschaffung von industriellen Bauteilen ist oftmals ein aufwendiger, langwieriger und kostenseitig intransparenter Prozess. KREATIZE bietet Kunden als digitalisierter Beschaffungspartner Zugang zu industriellen Maschinenbauteilen aus Metall oder Kunststoff. Mittels einer eigens patentierten und mit Künstlicher Intelligenz ausgestatteter Software wird der gesamte Prozess von der Bestellung bis zur Lieferung vollautomatisch abgewickelt. Durch die Automatisierung entstehen große Preis- und Lieferzeitvorteile für die Kunden und gleichzeitig eine bessere Auslastung für Lieferanten. Mit rund 700 Milliarden Euro Volumen (Quelle: VDMA) zählt der Maschinenbaumarkt zu einem der größten und zugleich höchst fragmentierten B2B-Märkten Europas.

Gemeinsames Investment von B&C und dem Industriellen Martin Ohneberg

B&C und der Unternehmer Martin Ohneberg unterstützen nun die Expansion der KREATIZE GmbH, um den weiteren Ausbau ihrer digitalen Beschaffungslösung in Österreich und auch Europa zu ermöglichen. Dem Unternehmen fließt dabei ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag im Rahmen einer Kapitalerhöhung zu.

„Der digitale Beschaffungsansatz von KREATIZE erschließt einen klar messbaren Mehrwert für den industriellen Einkauf von Maschinenbauteilen. KREATIZE hat schon über die letzten Jahre starkes Wachstum gezeigt und wir sind vom weiteren Potenzial und der Relevanz für die österreichische Industrie überzeugt. Gerade jetzt, in der Zeit nach dem Shutdown durch die COVID19-Pandemie, ist ein rascher, kostenoptimierter Produktionshochlauf der Industrie entscheidend für den Standort. KREATIZE fügt sich ideal in das IndustrialTech-Portfolio der B&C ein, mit dem wir relevante Technologien und Services aus dem In- und Ausland für die heimische Industrie zugänglich machen“, so B&C-Geschäftsführer Thomas Zimpfer. Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 hat sich die B&C Innovation Investments an sieben Technologie- und Wachstumsunternehmen durch Direktinvestitionen beteiligt. Neben KREATIZE werden Beteiligungen an TTTech, Flightkeys, Kinexon, Citrine, Frequentis und klarx gehalten.

Rasche Beschaffung ein wichtiger Wettbewerbsfaktor

Martin Ohneberg, CEO des Vorarlberger Automotive Zulieferers HENN und Präsident der Industriellenvereinigung Vorarlberg, ist Co-Investor an der Seite von B&C bei der Kapitalerhöhung von KREATIZE. Er konnte sich bereits selbst von den Vorteilen des On-Demand-Beschaffungsservices überzeugen. „Der Zeit- und Kostenfaktor spielt neben der Innovationstätigkeit bei der Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens eine entscheidende Rolle. Die Corona-Krise wird sicherlich wirtschaftliche Veränderungen nach sich ziehen und Unternehmen zwingen, auch ihre Beschaffungs- und Produktionsprozesse weiter zu digitalisieren und an die neuen Gegebenheiten anzupassen bzw. neu auszurichten. Der wirtschaftliche Erfolg oder gar die Existenz eines Unternehmens kann davon abhängig sein, wie rasch die Umstellung erfolgen kann“, so Ohneberg und ergänzt: „Durch das intelligente Geschäftsmodell und der bereits großen internationalen Lieferanten- und Kundenbasis wird KREATIZE einem der zukünftigen Trends der „Glokalisierung“, also die Anpassung an lokale Märkte, gerecht.“

Intelligente Auftragsabwicklung aus einer Hand

Gegründet wurde KREATIZE von Simon Tüchelmann (CEO) und Daniel A. Garcia Rodriguez (CTO) im Jahr 2015. Das Unternehmen konnte sich seitdem als führender Online-Anbieter von Bauteilen in Deutschland etablieren. „Wir verbinden automatisiert die Aufträge unserer Kunden mit freien Kapazitäten unserer Lieferanten und sind dabei der einzige Ansprechpartner im gesamten Abwicklungsprozess. Unser Ziel ist es, den Maschinenbauunternehmen – dem Rückgrat der europäischen Wirtschaft – zu helfen, agiler, schneller und kosteneffizienter Bauteile zu beschaffen“, erklärt Tüchelmann das Geschäftsmodell von KREATIZE. Das seitens B&C und Martin Ohneberg erschlossene zusätzliche Kapital soll vor allem für Wachstum eingesetzt werden: „Zusätzlich profitieren wir von der Industrie-Expertise der beiden Investitionspartner, insbesondere vom Zugang zur österreichischen Industrie“, ergänzt Tüchelmann.

Zu den derzeit etwa 150 Kunden von KREATIZE zählen sowohl global führende als auch mittelständische Unternehmen, vor allem aus den Bereichen 3D-Druck, Elektromobilität, Micro-Mobility, Robotics und Automatisierung. Das Unternehmen wurde bislang schon von mehreren Kapitalgebern unterstützt, unter anderem von Earlybird Venture Capital.

Rückfragehinweis:

B&C-Gruppe: Christiane Fuchs-Robetin, PR-Manager
T:+43 1 53101-314, E: c.fuchs-robetin@bcholding.at

KREATIZE: Julia Edele, PR and Communications Manager
T:+49 173 2780852, E: julia.edele@kreatize.com

Über die B&C-Gruppe

Die B&C Privatstiftung (www.bcprivatstiftung.at) ist eine unabhängige Stiftung, die seit ihrer Gründung im Dezember 2000 das Ziel der Förderung des österreichischen Unternehmertums und des Wirtschaftsstandortes Österreich verfolgt. Über ihre Holdinggesellschaften (www.bcholding.at) nimmt die B&C die Aufgaben eines stabilen Kernaktionärs in österreichischen Industrieunternehmen wahr. Sie übt ihre Aktionärsrechte im Interesse des jeweiligen Unternehmens aus und gibt den Unternehmen damit langfristige Planungssicherheit und eine stabile Eigentümerstruktur. Die B&C-Gruppe hält derzeit 50 % plus 2 Aktien an der Lenzing AG, 54,2 % an der Semperit AG und 52,7 % an der AMAG Austria Metall AG. Im Jahr 2019 erzielten diese börsennotierten Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von 4,0 Mrd. Euro und beschäftigten gemeinsam rund 16.000 Mitarbeiter. Weiters hält die B&C eine Minderheitsbeteiligung an der VAMED AG in Höhe von 10 %. Mit der B&C Innovation Investments engagiert sich die B&C-Gruppe seit 2016 mit Investitionen in Technologie- Wachstumsunternehmen und hält in diesem Segment aktuell Beteiligungen an den Unternehmen Flightkeys (rd. 18 %), Kinexon (rd. 5 %), Citrine (rd. 5 %), Frequentis (rd. 10 %), TTTech (rd. 11 %) und klarx sowie an einem österreichischen Start-up-Fonds. Im Juni 2019 gründete die B&C Privatstiftung gemeinsam mit der Berndorf Privatstiftung die MEGA Bildungsstiftung (www.megabildung.at) mit einer Dotierung von über fünf Millionen Euro. Die Stiftung setzt sich für Chancenfairness in der Bildung und für den Ausbau der allgemeinen Wirtschaftskompetenz/Life Skills in Österreich ein.

Über KREATIZE

KREATIZE ist die führende deutsche Beschaffungsplattform für die Maschinenbauindustrie. Mit Standorten in Berlin, Breslau, Balingen und Tübingen kombiniert KREATIZE das Beste aus beiden Welten – das industrielle Know-How im Süden und die Tech-Expertise in Berlin und Breslau. Über die KREATIZE- Plattform können Maschinenbauunternehmen und Fertigungspartner den kompletten Prozess von der Bestellung bis zur Lieferung von Industriebauteilen unkompliziert abwickeln. Kunden können mit wenigen Klicks ein Angebot anfragen, Bauteile bestellen und haben volle Transparenz über ihre Bestellung. Fertigungspartner profitieren von einer höheren Auslastung und einem besseren Marktzugang. Im Februar 2020 hat KREATIZE die fabrikado GmbH übernommen und sein Angebot so gezielt um Laserschneiden, 3D-Druck und einen Onlineshop mit sofortiger Angebotserstellung erweitert. CCO ist seither Thomas Hoffmeister, einer der Gründer von fabrikado. Finanziert wird KREATIZE durch namhafte Investoren wie Earlybird und Atlantic Labs sowie Gisbert Rühl (CEO Klöckner) und den SCHÄFER WERKEN. Bei KREATIZE arbeiten aktuell 70 Mitarbeiter.

Presse & News

4.500 Osternester als Geste des Danks

B&C Privatstiftung dankt Mitarbeitern ihrer Kernbeteiligungen AMAG, Lenzing und Semperit mit einer Osterüberraschung

(c) Konditorei OBERLAA

Auch wenn Corona derzeit das Leben jedes einzelnen prägt und die Wirtschaft vor große Herausforderungen stellt – der Osterhase kommt bestimmt. Mit einem Ostergruß bedankt sich die B&C Privatstiftung bei den Mitarbeitern ihrer Kernbeteiligungen AMAG, Lenzing und Semperit für ihren Einsatz zur Aufrechterhaltung der Produktion in Zeiten der Corona-Krise. In den nächsten Tagen gelangen nun insgesamt 4.500 Osternester zur Verteilung an die Mitarbeiter.

Wolfgang Hofer, Vorstandsmitglied der B&C Privatstiftung: „Gerade jetzt ist es uns wichtig, speziell den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem führenden Management unserer Kernbeteiligungen AMAG, Lenzing und Semperit unseren Dank auszudrücken. Trotz der momentan herausfordernden Gesamtsituation gehen sie tagtäglich weiter ihrer Arbeit mit großem persönlichem Einsatz nach und leisten so einen unschätzbaren Beitrag für unser Land und für unsere Gesellschaft.“

Die B&C Privatstiftung ist Mehrheitseigentümerin der großen österreichischen Industrieunternehmen AMAG, Lenzing und Semperit, die aufgrund ihrer systemrelevanten Bedeutung ihre Produktion aufrechterhalten. Aufgabe der unabhängigen Stiftung ist es, Unternehmertum in Österreich zu fördern. Als stabiler, österreichischer Mehrheitseigentümer setzt sich die B&C Privatstiftung dafür ein, dass österreichische Leitunternehmen und die damit verbundenen Arbeitsplätze langfristig im Land erhalten bleiben.

Über die B&C-Gruppe

Die B&C Privatstiftung (www.bcprivatstiftung.at) ist eine unabhängige Stiftung, die seit ihrer Gründung im Dezember 2000 das Ziel der Forderung des österreichischen Unternehmertums und des Wirtschaftsstandortes Österreich verfolgt. Über ihre Holdinggesellschaften (www.bcholding.at) nimmt die B&C die Aufgaben eines stabilen Kernaktionärs in österreichischen Industrieunternehmen wahr. Sie übt ihre Aktionärsrechte im Interesse des jeweiligen Unternehmens aus und gibt den Unternehmen damit langfristige Planungssicherheit und eine stabile Eigentümerstruktur. Die B&C-Gruppe hält derzeit 50 % plus 2 Aktien an der Lenzing AG, 54,2 % an der Semperit AG und 52,7 % an der AMAG Austria Metall AG. Im Jahr 2019 erzielten diese börsennotierten Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von 4.012 Mio. Euro und beschäftigten gemeinsam rund 15.800 Mitarbeiter. Weiters hält die B&C eine Minderheitsbeteiligung an der VAMED AG in Höhe von 10 %. Mit der B&C Innovation Investments engagiert sich die B&C-Gruppe seit 2016 mit Investitionen in Technologie- Wachstumsunternehmen und hält in diesem Segment aktuell Beteiligungen an den Unternehmen Flightkeys (rd. 18 %), Kinexon (rd. 5 %), Citrine (rd. 5 %), Frequentis (rd. 10 %), TTTech (rd. 11 %) und klarx sowie an einem österreichischen Start-up-Fonds. Im Juni 2019 gründete die B&C Privatstiftung gemeinsam mit der Berndorf Privatstiftung die MEGA Bildungsstiftung (https://www.megabildung.at/) mit einer Dotierung von über fünf Millionen Euro. Die Stiftung setzt sich für Chancenfairness in der Bildung und für den Ausbau der allgemeinen Wirtschaftskompetenz der Österreicherinnen und Österreicher von Kindheit an ein.

Presse & News

B&C unterstützt wissenschaftliche Forschung in Zusammenhang mit der Corona-Krise

Wien erforscht Corona

Die Forschung von heute ist der Schlüssel für morgen. Deswegen fördert die MEGA Bildungsstiftung im Namen der B&C Privatstiftung und der Berndorf Privatstiftung Forschungsprojekte des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) zu den Themen Lernen, Selbstorganisation, Homeschooling und soziale Selektivität unter Corona.

Mit der „COVID-19 Rapid Response Förderung“ des WWTF werden 24 Projekte aus unterschiedlichen Disziplinen mit je maximal 50.000 Euro gefördert, um zeitnah potenziell lebensrettende Forschung zu betreiben und wertvolle Daten zu sammeln. Insgesamt stellt der WWTF hierfür mehr als eine Million Euro zur Verfügung, dotiert aus Mitteln des privat-gemeinnützigen WWTF sowie für einzelne Projekte auch von weiteren privaten Akteuren, darunter die MEGA-Bildungsstiftung der B&C Privatstiftung und Berndorf Privatstiftung.

Die geförderten Projekte kommen aus unterschiedlichen Disziplinen: Während in den Naturwissenschaften das Virus selbst im Vordergrund steht, bietet sich etwa im Bereich der Bildungswissenschaften die einzigartige Möglichkeit, mehr über ‚Homeschooling‘ und ‚digitales Lernen‘ zu erfahren.

Weitere Informationen zur Initiative und Informationen zu den ausgewählten Projekten: www.wwtf.at/covid